D-Book-Wiki · Ereignisartikel

Xerox Alto und grafische Interaktion

Der Xerox Alto verbindet grafische Oberfläche, Maus, Netzwerk und persönliche Arbeitsstation.

Kernsatz

Das Ereignis füllt die Linie zwischen Engelbarts Demo, Smalltalk/Dynabook-Ideen und späterem Personal Computing. Es zeigt, dass Mensch-Computer-Interaktion keine nachträgliche Oberfläche ist, sondern eine eigene Entwicklungslinie informatischer Systeme.

Kurzüberblick

Der Xerox Alto verbindet grafische Oberfläche, Maus, Netzwerk und persönliche Arbeitsstation.

Überblick

Der Xerox Alto wurde am Xerox PARC als Forschungs- und Arbeitssystem entwickelt. Er verband eine grafische Benutzeroberfläche, Mausinteraktion, Bildschirmdarstellung, lokale Speicherung und Vernetzung zu einer frühen Form persönlicher Computerarbeit. Der Alto war nicht der massenhaft verkaufte Personal Computer, aber er machte viele spätere Interaktionsprinzipien praktisch erfahrbar. Für die Informatikgeschichte ist daran bedeutsam, dass Rechner nicht nur schneller und kleiner werden, sondern anders benutzbar: Dokumente, Fenster, Zeiger und direkte Manipulation verändern die Beziehung zwischen Mensch und Maschine.

Abgrenzung

Aus dem bestehenden Ereigniskern materialisierte Standardfassung. Relationen, Quellen und didaktische Vertiefung werden separat geprüft.

Sachanalyse

Überblick

Xerox Alto mit Bildschirm, Tastatur und Maus.
Der Xerox Alto steht als frühe Arbeitsstation für grafische Interaktion, Mausbedienung und persönliche Computerarbeit.Saschapohflepp / Wikimedia Commons | CC BY 2.0 | Wikimedia Commons | Xerox Alto und grafische InteraktionBildquelle | Lizenz

Der Xerox Alto verbindet grafische Oberfläche, Maus, Netzwerk und persönliche Arbeitsstation.

Historischer und fachlicher Prozess

Früher Prototyp einer Computermaus aus Holz mit Kabel.
Engelbarts Maus-Prototyp als Symbol der Mother of All Demos und interaktiver Mensch-Computer-Interaktion.Michael Hicks / Wikimedia Commons | CC BY 2.0 | Wikimedia Commons | Engelbart-Demo / NLSBildquelle | Lizenz

Der Xerox Alto wurde am Xerox PARC als Forschungs- und Arbeitssystem entwickelt. Er verband eine grafische Benutzeroberfläche, Mausinteraktion, Bildschirmdarstellung, lokale Speicherung und Vernetzung zu einer frühen Form persönlicher Computerarbeit. Der Alto war nicht der massenhaft verkaufte Personal Computer, aber er machte viele spätere Interaktionsprinzipien praktisch erfahrbar. Für die Informatikgeschichte ist daran bedeutsam, dass Rechner nicht nur schneller und kleiner werden, sondern anders benutzbar: Dokumente, Fenster, Zeiger und direkte Manipulation verändern die Beziehung zwischen Mensch und Maschine.

Bedeutung

Alan Kay mit einem Dynabook-Prototyp.
Smalltalk, Dynabook und objektorientierte Interaktion verbinden Programmierung, Modellierung und Benutzeroberfläche.Marcin Wichary / Wikimedia Commons | CC BY 2.0 | Wikimedia Commons | Smalltalk, Dynabook und interaktive ObjekteBildquelle | Lizenz

Das Ereignis füllt die Linie zwischen Engelbarts Demo, Smalltalk/Dynabook-Ideen und späterem Personal Computing. Es zeigt, dass Mensch-Computer-Interaktion keine nachträgliche Oberfläche ist, sondern eine eigene Entwicklungslinie informatischer Systeme.

Quellen

Weitere Quellen

Bedeutungsschichten im D-BookLineages, Concepts, Ort und Statistik als nachgeordnete Kontextdimensionen.4 Bezüge

Bedeutungsschichten im D-Book

Einordnung

Xerox Alto steht im Kontext der PARC-Forschung, der Büroautomatisierung, früher Netzwerke und der Suche nach neuen Formen persönlicher Wissensarbeit. Viele Ideen wurden erst über spätere Produkte und andere Firmen massenwirksam. Synchronoptisch verbindet der Alto Technik, Software, Interaktion, Netzwerk und Nutzungskultur.


Verbindungen im D-Book

Die folgenden Fachbegriffe ordnen das Ereignis relational in das D-Book-Wissensnetz ein. Die Beziehungsbeschreibungen stammen aus den kuratierten Concept-Zuordnungen des Ereignisdatensatzes.

Fachliche Concepts

Concepts binden das Ereignis an den fachlichen Begriffskern und fuehren bei vorhandenen Ankern ins Glossar.


Räumliche Verortung

Die folgenden Orte, Institutionen und räumlichen Kontexte sind relational mit diesem Geschichtsereignis verbunden. Die genaue räumliche Rolle stammt aus den kuratierten Ereignis-Orts-Beziehungen.

Geografischer Kontext

Orte markieren raeumliche Entstehungs-, Institutions- oder Infrastrukturbezuege und fuehren weiter zum GeoAsset.

Ort | laboratory | Kalifornien | US | Anker

Xerox PARC, Palo Alto

wurde hier entwickelt [developed_at] – Xerox PARC — Xerox Alto wird am PARC-Kontext verortet.

Medien und ZusatzassetsPrimärmedium, Atlas-Preview, Statistikansichten und kuratierte Asset-Abschnitte.6 Assets

Medien und Zusatzassets

Atlas-/Geo-AssetXerox PARC, Palo AltoXerox PARClaboratory | Kalifornien | US | site
Datenpfad und RelationenRelationale Vorlinien, Fortsetzungen und Kontextpfade aus den History-Daten.3 Relationen

Relationspfade

Vorlinien

  1. Engelbart-Demo / NLS1968bereitet vor

    Interaktive Demo-Ideen werden in Arbeitsstationskonzepten weitergeführt.

Fortsetzungen

  1. Personal Computer1977 bis 1985bereitet vor

    Grafische Interaktion und persönliche Arbeitsstation bereiten spätere PC-Nutzungskulturen vor.

Kontext

  1. Smalltalk, Dynabook und interaktive Objekte1972Kontext zu

    Smalltalk/Dynabook-Ideen und PARC-Arbeitsstationsforschung gehören in denselben Innovationsraum.

Vertiefungs-/AppendixbereicheNachgeordnete Quellen-, Datenpfad- und Appendixabschnitte.1 Abschnitt

Vertiefungs-/Appendixbereiche

Quelleneinordnung

Quellen und Datierung

V8-Erweiterung: HCI-/Teilhabe-Linie zwischen Engelbart, Smalltalk und Personal Computer ergänzt.