SEQUEL, später SQL, wird als Sprache entworfen, um auf relationale Datenbanken zuzugreifen. Nutzerinnen und Nutzer formulieren, welche Daten sie benötigen, ohne jeden Zugriffsschritt maschinennah festzulegen. Damit wird Codds relationales Modell sprachlich nutzbar und Datenbankarbeit von Speicher- und Implementierungsdetails weiter abstrahiert.
D-Book-Wiki · Ereignisartikel
SEQUEL / SQL und Datenbanksprachen
Relationale Daten werden durch eine deklarative Abfragesprache zugänglich.
Das Ereignis ist wichtig, weil es zeigt, wie Datenmodellierung und Sprache zusammenwirken. SQL macht aus relationaler Theorie eine breit nutzbare Praxis von Abfrage, Auswahl, Verbindung und Aggregation. Für das D-Book ist das ein direkter Anschluss an Datenbanken, relationale Darstellung, SQL-Werkzeuge und die Idee deklarativer Problembeschreibung.
Kurzüberblick
Relationale Daten werden durch eine deklarative Abfragesprache zugänglich.
Überblick
Abgrenzung
Aus dem bestehenden Ereigniskern materialisierte Standardfassung. Relationen, Quellen und didaktische Vertiefung werden separat geprüft.
Sachanalyse
Überblick

Relationale Daten werden durch eine deklarative Abfragesprache zugänglich.
Historischer und fachlicher Prozess

SEQUEL, später SQL, wird als Sprache entworfen, um auf relationale Datenbanken zuzugreifen. Nutzerinnen und Nutzer formulieren, welche Daten sie benötigen, ohne jeden Zugriffsschritt maschinennah festzulegen. Damit wird Codds relationales Modell sprachlich nutzbar und Datenbankarbeit von Speicher- und Implementierungsdetails weiter abstrahiert.
Bedeutung
Das Ereignis ist wichtig, weil es zeigt, wie Datenmodellierung und Sprache zusammenwirken. SQL macht aus relationaler Theorie eine breit nutzbare Praxis von Abfrage, Auswahl, Verbindung und Aggregation. Für das D-Book ist das ein direkter Anschluss an Datenbanken, relationale Darstellung, SQL-Werkzeuge und die Idee deklarativer Problembeschreibung.
Quellen
Weitere Quellen
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Chamberlin / Boyce: SEQUEL: A Structured English Query Language
Primärquelle zu SEQUEL als Vorläufer von SQL und zur sprachlichen Nutzung relationaler Datenbanken.
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IBM Research: System R, SQL and the San Jose Research Laboratory
IBM-Research-Quelle zum räumlichen und institutionellen System-R-/SQL-Kontext in San José; ergänzt die vorhandene SEQUEL-Primärquelle.
Bedeutungsschichten im D-BookLineages, Concepts, Ort und Statistik als nachgeordnete Kontextdimensionen.5 Bezüge
Bedeutungsschichten im D-Book
Einordnung
SEQUEL/SQL entsteht im Umfeld großer Unternehmens- und Verwaltungsdaten, Mainframes und Datenbankmanagementsysteme. Daten sollen nicht nur gespeichert, sondern flexibel abgefragt und kombiniert werden. Synchronoptisch verbindet das Ereignis Massendaten, Modellierung, Sprache und betriebliche Informationssysteme: Die Geschichte der Informatik wird hier zur Geschichte sprachlich organisierter Datenarbeit.
Verbindungen im D-Book
Die folgenden Fachbegriffe ordnen das Ereignis relational in das D-Book-Wissensnetz ein. Die Beziehungsbeschreibungen stammen aus den kuratierten Concept-Zuordnungen des Ereignisdatensatzes.
Fachliche Concepts
Concepts binden das Ereignis an den fachlichen Begriffskern und fuehren bei vorhandenen Ankern ins Glossar.
Daten
relationale Datenabfrage
Modell
relationales Modell als Grundlage der Sprache
Sprache
deklarative Datenbanksprache
Information
strukturierte Informationserschließung
Räumliche Verortung
Die folgenden Orte und Institutionen sind ausdrücklich und fachlich geprüft mit diesem Geschichtsereignis verbunden.
Geografischer Kontext
Orte markieren raeumliche Entstehungs-, Institutions- oder Infrastrukturbezuege und fuehren weiter zum GeoAsset.
IBM San Jose Research Laboratory, Cottle Road
[history-codd-sequel-san-jose-v1-2026-07-20] Entwicklung von SEQUEL und SQL im System-R-Kontext am IBM San Jose Research Laboratory: Die vorhandene SEQUEL-Primärquelle belegt die frühe Datenbankabfragesprache. Die ergänzende IBM-Research-Quelle verbindet System R, SQL und das IBM San Jose Research Laboratory. Die räumliche Zuordnung beruht damit auf ausdrücklich dokumentierter Split-Source-Evidenz.
Medien und ZusatzassetsPrimärmedium, Atlas-Preview, Statistikansichten und kuratierte Asset-Abschnitte.4 Assets
Datenpfad und RelationenRelationale Vorlinien, Fortsetzungen und Kontextpfade aus den History-Daten.5 Relationen
Relationspfade
Vorlinien
- Codd: Relationales Modell1970setzt fort
SEQUEL/SQL macht Codds relationales Modell sprachlich praktisch nutzbar.
- SQL-Standardisierung1986setzt fort
SEQUEL/SQL wird durch Standardisierung stabilisiert und verbreitbar.
- System R und relationale Datenbanksysteme1974 bis 1981bereitet vor
Relationale Datenbanken führen zu Abfragesprachen.
Kontext
- Suchmaschinen1994 bis 1998Kontext zu
Datenbanksprachen und Informationserschließung sind unterschiedliche Antworten auf wachsende Datenräume.
- System R und relationale Datenbanksysteme1974 bis 1981Kontext zu
Relationale Datenbanken führen zu Abfragesprachen. System R und SEQUEL/SQL gehören eng zusammen.





